Resident Evil 7 – Not a Hero/End of Zoe

Das Kapitel Resident Evil 7 ist mit den beiden letzten DLCs Not a Hero und End of Zoe geschrieben. Wir verraten euch ob sich das lange Warten gelohnt hat. ARTIKEL ENTHÄLT SPOILER

Was war das für ein Plot am Ende von Resident Evil 7!? Der große Held meiner Kindheit steht Seite an Seite mit dem Ur-Bösem Umbrella. Dann noch der Titel “Not a Hero”. Ich behaupte mal ich bin jemand der echt nicht leicht gehyped werden kann. Doch verdammte Axt, da wurde die Hose echt nass und das genialste der Spaß wird kostenlos. Seit Ende Januar warte ich also wie ein Kleinkind auf diesen Dlc. Leider wurde der Dlc nach mehrmaligem hin un her auf den 12.12 verschoben. Als Wiedergutmachung hat man dann aber noch End of Zoe mit angekündigt. Einem Inhalt der im Season Passenthalten ist und regulär 14,99€ kostet.

Not a Hero – Resident Evil 6 in Ego-Perspektive

Endlich ist es soweit. Während ich auf der Arbeit sitze läd der Dlc im Hintergrund. Die Pizza ist bestellt und die Erwartungen groß. Das Spiel spielt direkt nach den Vorfällen im Baker Anwesen. “Christopher” Redfield (ja ich war auch schockiert) muss die Drecksarbeit machen. Lucas der sich, Gott weiß wie, drei Soldaten aus dem Team von Redfield geschnappt hat und nichts besseres zu tun hat als seine “Saw”fantasien im verlassenem Bergwerk auszuleben aufzuhalten.  So startet also unsere Mission. Wir ziehen unseren Samus Aran Helm an und ballern uns wie in gewollt vergessenen Zeiten durch die Schar an Gegnern.

Umbrella startet einen Neuanfang

Not-A-Hero-Resi7-Main

Recht schnell erfahren wir auch das Umbrella nicht mehr das Umbrella ist, weswegen ich den Namen der Erweiterung und den Twist am Ende des Hauptspiels, als sinnloses Heißmachen ansehe. Die ersten Gedanken die eigentlich jeder zu Anfang hatte, waren nur um eine falsche Färte zu legen. Redfield ist nicht böse und Umbrella wohl auch nicht mehr. Um die namenlose Begleitdame zu zitieren die uns ab und an mal über Funk Informationen rüberschiebt. “Das ganze Personal ist raus und es ist im Grunde nur noch der Name der Firma vorhanden”. Warum mir die Dame das plötzlich sagt ist klar. Man möchte die Fragen die aufgekommen sind recht schnell beantworten. Doch so ganz authentisch wirkte das ganze nicht. Es kam eher wie ein unpassendes “achja übrigens blablabla” rüber.

Rückkehr der Eliminator Affen

Das Gameplay zog doch recht schnell an einem vorbei. Items die man zum weiterkommen gebraucht hat findet man alle paar Meter. Äußere Einflüsse wie zum Beispiel irgendeine kontaminierte Luft sind nach paar Räumen keine Gefahr mehr. Aber die Erweiterung macht nicht alles schlecht. Man hat manche Gegner etwas überarbeitet, was echt gut gelungen ist. Erste Verwesungssymptome sind eingetreten und das Aussehen lässt leicht an die “Albino-Affen-Gang” aus Resident Evil Zero erinnern. Im Grunde ist damit alles gesagt ohne groß zu spoilern. Für mich persönlich ist der DLC der wahre Horror hinter Resident Evil 7. Ich war nicht sonderlich vom sechsten Teil begeistert und Ego Spiele liegen mir auch nicht wirklich. Recht schnell dürfte klar sein, das die Kombination aus beiden nicht das ist was mich vom Hocker haut. Jedoch muss man fair bleiben und darf nicht vergessen, das der Inhalt komplett kostenfrei ist.

End of Zoe – Rocky trifft auf Crocodile Dundee

Na endlich. Der dritte kostenpflichte Inhalt von Resident Evil 7 ist erschienen. Ein ehemaliger Entwickler von P.T. ist mit am Bord. Und es geht um ein hilfloses Mädchen und ihrem “Ende”. Die Story scheint perfekt. Drei Wochen sind vergangen als “Christopher” (ich bin immer noch geschockt) die Erlebnise aus dem Dlc Not a Hero durchleben musste. Ethan hat sich entschlossen Mia den Impfstoff zu geben und lässt Zoe alleine zurück. Zoe, die keine Kraft mehr hat um gegen Evi anzukämpfen verfällt in…Kerzenwachs und kauert sich bei ihrem Fluchtversuch an den nahe liegenden Sumpf. Glücklicherweise finden zwei Umbrella Soldaten Zoes Körper und wollen ihr helfen. Doch zu dem Unglück aller Anwesen ist Zoes Onkel in der Nähe. Der Mann ist scheinbar das Adoptivkind von Chuck Norris und Bear Grylls, lebt seit Ewigkeiten alleine im Wald und ernährt sich von Insekten.

Wir nehmen einfach das Anabolika von Chris und schieben es in einen eigenen Dlc

End-of-Zoe-Resident Evil 7

Joe Barker (der Bruder von Jack) sieht nur wie ein paar Soldaten Zoe begutachten und rastet komplett aus. Ohne große Mühe knebelt er die Soldaten und führt sowohl die Soldaten, als auch Zoe in seine geräumige Waldhütte. Nach kleinem Nachhacken erfährt Joe, was mit Zoe los ist und macht sich auf den Weg ein Heilmittel zu finden. Waffen? Wer braucht die? Wenn man die Fäuste Norris hat, hat man seine Waffen immer dabei. Folglich werden Gegner nicht mehr taktisch ausgeschaltet sondern vermöbbelt. Mit saftigen Rechts-Links Kombo Moves machen wir alles was anders ist platt. Ehe ihr meint ich übertreibe, bei einem Bossfight habt ihr sogar die Möglichkeit eine Batistabomb auszuführen. Kein Scheiß. Zwar habt ihr die Möglichkeit einen Gegner von hinten zu “Quickkillen”. Jedoch macht es keinen Unterschied. Viel mehr ist leider nicht zu sagen. Wir klatschen ein paar Gegner weg und werden von einem bekannten Chtulu Monster verfolgt.

Okay, es gibt doch Waffen, jedoch recht wenig Horror.

Ich muss eine Aussage revidieren. Als ich sagte es gibt keine Waffen, war das nicht ganz korrekt. Wir haben Stöcke die wir schmeißen können und. Haltet euch bitte fest. Eine Hydraulische Faust mit der ihr Köpfe noch effizienter zermatschen könnt. Man fühlt sich die ganze Zeit absolut Overpowered und wirkliche Schwierigkeiten gab es kaum. Auch das ein Macher von P.T. seine Hände mit dran hatte sticht nicht sonderlich heraus.

Mein Fazit

Als Abschluss für ein grandiosen Neuanfang, fande ich die Dlcs eher enttäuschend. Möglicherweise habe ich auch einfach zu viel erwartet. Der versprochene Horrorfaktor war bei beiden Inhalten nicht vorhanden. Die Erweiterungen haben auch keinen wirklichen Wiederspielwert und sind beide weder fordernd noch sehr lang. Aber als Resident Evil Fan gehört es halt dazu.

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